Beweglichkeit auf dem Eis zeigt sich beim tiefen Antritt, beim Kantenwechsel und beim Blick über die Schulter. Zum Aufwärmen vor dem Eishockeyspiel gehören deshalb mehr als ein paar schnelle Runden. Bewegungsumfang, Haltung und Tempo sollten sich schrittweise den Anforderungen annähern, die schon im ersten Wechsel auf dich warten.
Beweglichkeit auf dem Eis braucht Vorbereitung neben der Bande
Beginne auf einem trockenen, rutschfesten Untergrund, möglichst bevor du die komplette Ausrüstung angelegt hast. In Unterziehhose und Trainingsschuhen lassen sich Hüfte und Oberkörper gezielter bewegen als mit angelegten Beinschonern. Eine aufwendige Übungsfolge ist dafür nicht nötig. Mit einigen kontrollierten Kniebeugen, seitlichen Gewichtsverlagerungen und Drehungen des Brustkorbs merkst du bereits, welche Bewegungen heute leichtfallen und wo es noch hakt.
Bei der seitlichen Gewichtsverlagerung beugst du ein Bein, während du das andere zunehmend streckst. Schiebe das Becken nur so weit zur Seite, dass der Fuß des gebeugten Beins vollständig auf dem Boden bleibt. Wer sofort möglichst tief geht, verliert leicht die Kontrolle über Knie und Fuß. Beim späteren seitlichen Abdrücken kommt es jedoch darauf an, Fußstellung, Kniebeugung und Hüftbewegung aufeinander abzustimmen.
Ergänze kleine Schritte am Platz und hebe abwechselnd die Knie an. Steigere das Tempo, ohne dich dabei schon zu verausgaben. Bei Oberkörperdrehungen bleibt das Becken zunächst weitgehend nach vorn gerichtet. Achte darauf, nicht einfach die Füße mitzudrehen. Ein ruhiger Blick und gleichmäßiges Atmen helfen dir, kontrolliert zu bleiben. Lange gehaltene Dehnpositionen sind für diesen Ablauf nicht nötig. Übe stattdessen fließende Bewegungen, die du anschließend auch mit Schlittschuhen und Schläger sauber ausführen kannst. Das Tempo, das bei der Einschätzung von Eishockeyspielen auf https://oddsmagasinet.dk/
eine Rolle spielen kann, sollte beim Aufwärmen erst mit zunehmender Bewegungssicherheit steigen.
Beweglichkeit auf dem Eis an Kanten und Körperhaltung prüfen
Die ersten Meter auf dem Eis sind keine Geschwindigkeitsprüfung. Fahre zunächst mit deutlicher Kniebeugung und führe die Schlittschuhe durch flache Bögen. Dabei verlagerst du das Gewicht kontrolliert von einer Seite zur anderen. Richte den Oberkörper so aus, dass du das Spielfeld vor dir im Blick behältst. Schaust du ständig auf die eigenen Füße, verändert sich deine Haltung. Damit übst du eine Position, die dir im Spiel wenig nützt.
Auf dem Eis merkst du, wie viel deiner Beweglichkeit du mit Schlittschuhen tatsächlich nutzen kannst. Eine tiefe Position neben der Bande einzunehmen, heißt noch nicht, dass du sie auch beim Gleiten halten kannst. Der feste Schuh schränkt die Bewegung im Fußgelenk ein. Achte deshalb auf das Zusammenspiel von Knie und Hüfte. Senke das Becken ab, statt nur den Rücken rund zu machen und die Schultern nach vorn zu schieben.
Verbinde anschließend weite Kurven mit sanften Richtungswechseln. Beginne auf beiden Seiten mit ähnlichem Tempo und einem vergleichbaren Radius. Fühlt sich eine Richtung noch unrund an, wiederhole die Bewegung langsamer, statt die Kurve sofort enger zu fahren. Auch kurze Gleitphasen auf einem Bein passen in diesen Abschnitt, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Versuche dabei, die Kante ruhig zu führen. Große Armbewegungen oder hektisches Nachsetzen sind Hinweise darauf, dass die Aufgabe bei diesem Tempo noch zu anspruchsvoll ist. Wenn du das Spieltempo für Eishockeywetten einschätzt, sagt eine Quote bei Oddsmagasinet
allerdings nichts darüber aus, wie schnell du deine Aufwärmübungen ausführen solltest.
Das Aufwärmen vor dem Spiel passend zur Eiszeit takten
Ein praktikabler Ablauf richtet sich nach der verfügbaren Zeit, nicht nach einer möglichst langen Übungsliste. Kläre vor dem Betreten der Fläche, wann die Mannschaft das Eis wieder verlassen muss und welche gemeinsamen Übungen vorgesehen sind. Sonst gehen die ersten Minuten für Absprachen verloren, während einige Spieler bereits schießen und andere noch an der Bande stehen. Gerade bei knapper Eiszeit sollte jeder wissen, womit er beginnt.
Stehen zwölf Minuten zum Aufwärmen zur Verfügung, könnt ihr beispielsweise drei Minuten für ruhiges Gleiten und Kantenwechsel einplanen. Darauf folgen vier Minuten für Übergänge und kurze Antritte, drei Minuten für Pässe und Abschlüsse sowie zwei Minuten für die gemeinsame Spielvorbereitung. Diese Aufteilung ist ein Vorschlag, kein starres Trainingsschema. Beanspruchen organisatorische Vorgaben einen Teil der Eiszeit, zieht diese Minuten vorher ab und passt die Abschnitte entsprechend an.
Innerhalb der einzelnen Abschnitte steigen die Anforderungen schrittweise. Auf einen kurzen Antritt folgt lockeres Auslaufen, nicht gleich der nächste Sprint. So bleibt Zeit, Haltung und Kanteneinsatz bewusst wahrzunehmen. Zusätzliche Runden bringen wenig, wenn dadurch die geplanten Richtungswechsel entfallen. Auch jede freie Sekunde mit Schüssen zu füllen, greift zu kurz. Übe ebenso die Bewegungen zwischen zwei Puckkontakten. Dazu gehören das Abbremsen, das erneute Ausrichten und das anschließende Beschleunigen.
Mit Schläger und Puck die Spielbewegungen genauer abstimmen
Sobald der Puck dazukommt, verschiebt sich die Aufmerksamkeit. Achte darauf, ob du nun häufiger nach unten schaust und die zuvor eingenommene tiefe Haltung verlierst. Beginne mit einer einfachen Aufgabe. Nimm einen Pass an, gleite zwei oder drei Schritte weiter, hebe den Blick und spiele zurück. Behalte dabei die Haltung bei, die du zuvor ohne Puck geübt hast. Kurze Passdistanzen reichen dafür aus. Dein Partner sollte dir den Puck sauber auf die Vorhand oder gezielt auf die Rückhand spielen.
Danach kannst du Bewegungen verbinden, die im Spiel unmittelbar aufeinanderfolgen. Nimm etwa einen Pass in leichter Vorwärtsfahrt an, drehe den Oberkörper zum nächsten Mitspieler und ändere erst anschließend die Laufrichtung. Dabei merkst du, ob du dich schon orientieren kannst, während die Schlittschuhe noch in die ursprüngliche Richtung zeigen. Bei Übergängen von der Vorwärtsfahrt in die Rückwärtsfahrt bleibt der Blick möglichst beim Spielgeschehen. Führe die Drehung kontrolliert aus, statt die Schultern hastig herumzuwerfen.
Auch beim Abschluss zählt die Bewegung vor dem Schuss. Ein kurzer Bogen mit seitlicher Puckmitnahme und anschließendem Schuss verlangt eine andere Abstimmung als das Schießen aus dem Stand. Halte die Schussbahnen frei und sprich dich mit dem Torhüter ab. Die letzten Wiederholungen dürfen Spieltempo erreichen, solange die Ausführung kontrolliert bleibt. Gelingt dir die Bewegung nur noch bei geringerem Tempo sauber, nimm Geschwindigkeit heraus oder beende die Wiederholung.